HILL International und KURIER suchten Österreichs High Potential 2007

Die Kandidaten mussten im Finale im Siemens Forum Führungstalent beweisen
Die High Potentials zeigten sich im Finale authentisch – auch wenn sie für die Aufgaben in neue Rollen schlüpften.
Was haben ein Traktor, der Eiffelturm, eine Wirtschaftsuni, eine Landkarte, ein Bierkrug und eine Toilette gemeinsam? Mit diesen persönlichen Erfolgssymbolen präsentierten sich die sechs Finalisten auf der High Potential Bühne, um Sympathie-Punkte beim Moderator und Rekruiting-Experten Othmar Hill zu sammeln. Hill, wie auch das anwesende Publikum und die Personalisten-Jury, wollten neben Sympathie an diesem spannungsgeladenen Abend des KURIER High Potential Wettbewerbs auch die Authentizität und Belastbarkeit in einer Situation zwischen Stress und Spaß testen.
Auf die Probe gestellt
Aber nicht nur die Belastbarkeit wurde auf die Probe gestellt. Schon zu Beginn des härtesten Auswahlverfahrens des Landes mussten die Kandidaten auf der Bühne technisches Geschick beweisen. Anfangsschwierigkeiten beim Falten der Namenskärtchen oder das Geraufe um vier Mikrofone für sechs Kandidaten sorgten bei der Jury und den Zusehern für Schmunzeln, bevor die Kandidatin Viktoria Brunner das Wort ergriff und zum ernsten Gruppengespräch über die Zukunft des Arbeitsmarktes einleitete.
Die Kandidaten mussten hier vor allem Durchsetzungsfähigkeit und Aktivität zeigen, zeitgleich wurden ihre Ansichten zu demografischen Entwicklungen, Zeitarbeit und Mitarbeiterentlohnung abgefragt.
Eine gute Grundlage für Runde drei, in der die High Potential Anwärter sich ihren Tagträumen hingeben konnten: "Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?" lautete die Frage.
Einbremsen
Die Antworten zu beruflichen Perspektiven waren meist realitätsnah, die Gehaltsvorstellungen um die 120.000 Euro eher -fern. Moderator Hill musste an dieser Stelle nicht nur Träume einbremsen – sondern auch das Sprechtempo: "Sie reden alle viel zu schnell."
Um den Stress auf dem Podium und im Publikum abzubauen, folgte eine Teambuilding-Übung: Eine Massage des Nachbarn machte locker für das Rollenspiel in Runde vier.
In dieser finalen Runde spielte das Publikum eine Rolle – in einem Film, in dem die Finalisten Regie führten. Eine Vorbereitungszeit von nur 30 Minuten genügte den Kandidaten, um mit ihren Teams einen Kurzfilm zum Thema "Assessment Center" einzustudieren. In den abschließenden Aufführungen bewiesen Jagsch, Beck, Silberbauer, Stock, Mittermayr und Brunner, dass sie sich auf neue Mitarbeiter und Situationen rasch einstellen können, und zeigten in witzigen Dialogen und kreativen Rollenverteilungen auch Dynamik und nicht zuletzt Spaß am Bewerb.
Spaß, Freude, Erfahrung sowie die Aufmerksamkeit der Personalchefs sind damit ein Gewinn, den alle Finalisten mitnehmen. Und während sich Sieger Lukas Silberbauer bei seinem Hauptgewinn, einem Wochenende im Loipersdorf Spa and Conference Hotel erholt, können die anderen fünf Finalisten auf Angebote hoffen – vielleicht auch von Regisseuren.
KURIER | Artikel vom 05.07.2007, 16:19 | Emily Walton
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