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Aktuelle Leserfrage

Möchten Sie die Leserschaft des nächsten HILL Management Mailer an Ihren Erfahrungen teilhaben lassen? Unsere Frage zum Thema Talent Management lautet:

»Welche Rolle spielt Employer Branding für Sie, um die besten Köpfe auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen und was ist Ihr Geheimnis, um diese an Ihr Unternehmen zu binden?«

Teilen Sie Ihre Meinung mit uns und der gesamten HILL Management Mailer-Leserschaft in Österreich, CEE und SEE.

Senden Sie dazu Ihre Antwort, sowie Ihre Firma und Ihre Position an marketing@hill.co.at. Eine Auswahl an Antworten erscheint im HILL Management Mailer 3|2008.

Wir sind auf Ihren Input gespannt!

Mit der Zusendung einer Antwort erklären Sie sich mit der Veröffentlichung Ihres Kommentars und der namentlichen Nennung im HILL Management Mailer bereit. Sollten Sie anonym bleiben wollen, bitten wir um explizite Bekanntgabe.

Internationale Herausforderung

Antworten aus der Praxis unserer Leser/innen

»Was waren für Sie bislang die prägnantesten Erkenntnisse im Rahmen der Internationalisierung?«
Die Rückmeldungen unserer Leser/innen zeigen, dass das Thema Expansion und Internationalisierung sehr präsent in der Auseinandersetzung ist und vielfältige Anknüpfungspunkte findet.

Ewald Grünzweig, Abteilungsleiter Export- und Investitionsfinanzierung der Bank Austria AG bemerkt, dass österreichische Firmen natürlich vom weltweit rasch wachsenden Export profitieren. Das Erfolgsgeheimnis der »Auslandsbeteiligungsprojekte österreichischer Firmen« sei es, »über den Tellerrand hinaus« zu denken.

Dass eine »Business Planung mit genauer Definition der strategischen Vorgaben notwendig« ist, aber auch »interne Service-Abteilungen ausreichend vorbereitet werden müssen, um neu geschaffenen Geschäftsstellen im Ausland adäquate Prozessunterstützung« zu bieten, ergänzt Klaus Scheitz, Bereichsleiter Immobilien der Investkredit Bank AG.

Mit jeder weiteren geographischen Expansion ist das Komplexitätsmanagement mehr und mehr gefragt«, so Christian Wurditsch, Leiter Strategie & Konzernentwicklung, Österreichische Post AG. Es sind »nicht nur interkulturelle Aspekte zu steuern, vielmehr kommen weitere komplexe Themenfelder, wie beispielsweise nationale Regulation oder politische Verhältnisse, hinzu«.

Alexander Schaffer, Branch Manager der Schenker & Co. AG, sieht die große Veränderung im dislozierten Management: Waren lokal verantwortliche Entscheidungsträger/innen früher lokal angesiedelt, »werden nun Konzerngeschäfte verstärkt länderübergreifend in einem Headquarters entschieden. Auffällig ist, dass die Headquarters Standorte nicht mit den Standorten der Entscheidungsträger/innen identisch sein müssen«. Als Hintergrund vermutet Schaffer einen Fachkräftemangel, »sodass akzeptiert wird, dass der Dienstort nicht mit dem Ort des Headquarters identisch ist«.

Für Maria Hofstätter, Abteilungsleiterin ABI/ Arbeitsmarktforschung des AMS Österreich, seien nicht nur »Unternehmen relativ schnell vor die Wahl gestellt, innerhalb der internationalen Märkte mitzuwachsen oder kleiner lokaler Player am Markt zu bleiben. Die Internationalisierung der Wirtschaftsbeziehungen und des Arbeitsmarktes« verlange auch »eine stärker international ausgerichtete Berufsbildung. Der Arbeitsmarkt in Österreich ist kaum noch losgelöst vom Arbeitsmarkt anderer Länder denkbar«.

Der Head des Practical Training & Overseas Programmes der Fachhochschule Krems, Maximilian Schachner, befindet, dass sich nach wie vor »internationale Berufspraktika als Türöffner für den Karrierestart« erweisen, Studierende im Sinne einer reflektierten Karriereplanung jedoch »wählerischer und marktbewusster werden«. Am Wichtigsten sei diesen u.a. »interkulturelle Kompetenzerweiterung«, die Steigerung ihrer »eigenen Employability« sowie die »herausfordernde Felderfahrung als integriertes Teammitglied vor Ort«.

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